Geschichte
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Geschichte
 
Begonnen hat alles etwa im 14. Jahrhundert als im Zentrum der Stadt, an einer kleinen Gasse, der Grundstein zweier für Görlitz typischer Handwerkerhäuser gelegt wurde.
Die verzweigte Kelleranlage wie auch Teile des Erdgeschosses überstanden selbst große Stadtbrände vollkommen unverändert. Nachweislich größere Veränderungen folgen in der Zeit der Görlitzer Renaissance. Der ebenerdige Gewölberaum und ein Festsaal werden errichtet. Im späten Barock, nach einem verheerenden Stadtbrand, wird das einstöckige Gebäude um ein Zwerchhaus erweitert, der Dielenraum im Erdgeschoss verändert und eine Holzbalkendecke im 1. Obergeschoss reich bemalt.
Das 19. Jahrhundert bringt die Erweiterung des Gebäudes um ein Vollgeschoss, zahlreiche Wandmalereien mit Puttendarstellungen und Bilder biblischer Schauplätze, sowie die klassizistische Fassadengestaltung mit sich.
Danach erfolgen keine wesentlichen Veränderungen mehr.
Als etwa 1980 die letzten Mieter die maroden Häuser verlassen, verfallen sie zusehens. Teile des Hinterhauses sind zusammengebrochen, Gewölbe einsturzgefährdet und alle Wohnungen unbewohnbar.
Im Herbst 1990 erfolgt die grundlegende Sanierung. Die Aufgabe ist groß, gilt es doch Haustechnik und moderne Installationen unsichtbar und zugleich substanzschonend zu integrieren.
Am 15. Mai 1998 ist es soweit. Das erste Gebäude wird als Hotel mit skurrilem Namen eröffnet. Man spricht wieder von ihm, vom Dreibeinigen Hund.
Im Herbst 2004 beginnt die Sanierung des zweiten Gebäudes im Komplex.
Eine modernere, leistungsfähigere Küche und sieben weitere Hotelzimmer werden im Juli 2006 fertig gestellt.
Nach langem Dornröschenschlaf öffnet im März 2007 das Kellerlokal im tiefsten Keller des Hauses erstmalig seine Tür.